Labor für Radionuklidanalytik | Radioökologische Gutachten | Consulting

Publikationen


Die IAF - Radioökologie GmbH hat Ihr Know-How u.a auch in zahlreichen Vorträgen auf verschiedenen Tagungen, Workshops etc. präsentiert

(Kleine Auswahl der Präsentationen)
EANNORM - optimisation of the web-portal as a fundament for a more active networking H. Schulz, 2. EAN Workshop H. Schulz,
2. Workshop "European ALARA Network for NORM" in Dresden, 24.-26.11.2009
Freisetzbarkeit natürlicher Radionuklide aus überwachungsbedürftigen Rückständen mit dem Sickerwasser H. Hummrich, AKNat Leipzig H. Hummrich,
Arbeitskreis für "Natürliche Radioaktivität" in Leipzig, 15.-16.10.2009
Rückstände aus Wasserförderung, Wassergewinnung und Wasseraufbereitungsprozessen H. Hummrich, AKNat Leipzig K. Flesch,
5. Workshop RCA beim VKTA Rossendorf e.V. in Dresden, 16.-17.6.2008
European ALARA Network for Naturally Occurring Radioactive Materials -NORM H. Hummrich, AKNat Leipzig K. Flesch,
40. Jahrestagung des Fachverbands für Strahlenschutz in Mainz, 15.-18.3.2008
 

Wissenschaftliche Beiträge in Zeitschriften/Publikationsreihen

Zur Bestimmung der Gesamtrichtdosis in Trink- und Mineralwässern

Klaus Flesch1, Reinhard Knappik2, Matthias Köhler2, Hartmut Schulz1
1 IAF - Radioökologie GmbH, Karpatenstraße 20, 01326 Dresden
2 VKTA Rossendorf e.V., PF 510119, 01314 Dresden
in: Strahlenschutzpraxis 3/2006 - Sowohl in Europa als auch in Deutschland existieren gesetzliche Vorgaben zur Überwachung der Gesamtrichtdosis in Trinkwasser. Dieser Parameter kann nicht direkt gemessen werden, vielmehr muss die Gesamtrichtdosis aus nuklidspezifischen Aktivitätskonzentrationen sowie altersspezifischen Ingestionsdosiskoeffizienten und Verzehrraten berechnet werden. Es existieren verschiedene Methoden, die sich hinsichtlich der berücksichtigten Radionuklide, der Verzehrraten und bezüglich der Berücksichtigung der Altersgruppen unterscheiden. Da in Deutschland noch keine amtlichen Vorgaben zur Berechnung der Gesamtrichtdosis existieren, wird aus der Erfahrung einer Vielzahl durchgeführter Analysen ein abgestuftes praxisorientiertes Konzept zur Bestimmung der Gesamtrichtdosis vorgeschlagen. Dieses berücksichtigt neben den strahlenschutzrechtlichen auch radioanalytische und hydrochemische Randbedingungen. Außerdem sollten Mineralwässer wie Trinkwasser behandelt werden.
 

Erhöhte natürliche Radioaktivität in Baugrund und Baustoffen – neue Anforderungen an die Ingenieurplanung

Rainer Gellermann1, Hartmut Schulz2
1 FUGRO-HGN, Pillmannstraße 10, 38112 Braunschweig
2 IAF - Radioökologie GmbH, Karpatenstraße 20, 01326 Dresden
in: Planen und Bauen, Beratende Ingenieure, September 2004 - Radioaktivität war in den vergangene Jahren ein Reizwort, das vor allem den Kampf für oder gegen die Kernenergie oder andere Nutzungen ionisierender Strahlung widerspiegelte und sich in diesem Kontext im Bewusstsein der Öffentlichkeit aber auch vieler Ingenieure befindet. Radioaktivität ist allerdings auch ein alltägliches und natürliches Phänomen. Physikalisch radioaktive Stoffe sind allgegenwärtig und daher in allen Baustoffen in unterschiedlichem Maße enthalten.
Diese natürliche Radioaktivität spielte bisher bei Planungen kaum eine Rolle. Neue gesetzliche Regelungen sowie ergänzende Richtlinien und Empfehlungen verschiedener Institutionen verlangen allerdings zunehmend einen bewussten Umgang mit dem Thema Radioaktivität speziell bei der Planung von Gebäuden aber auch im Verkehrswege und Wasserbau sowie im Anlagenbau. Der folgende Beitrag soll einige Aspekte dieses Sachbereiches darstellen und ihre Bedeutung für die Praxis kurz erläutern.
 

BMU-2004-643 - Untersuchung des Einflusses der Bioturbation von Abdeckungen und kontaminierten Materialien auf Radondämmwirkung mittels Bleispurmethode

Hartmut Schulz1, Lothar Funke1, Astrid Schellenberger1, Walfried Löbner2, Bernd Leichsenring2, Jens Regner2
1 IAF - Radioökologie GmbH, Karpatenstraße 20, 01326 Dresden
2 Wismut GmbH, Jagdschänkenstraße 29, 09117 Chemnitz
Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz - Im Zusammenhang mit der Sanierung bergbaulicher Hinterlassenschaften wie Halden und Absetzanlagen ist die Auswahl und Dimensionierung des Abdecksystems zur Reduzierung möglicher Strahlenexpositionen der allgemeinen Bevölkerung auf ein akzeptables Niveau eine bedeutsame Aufgabe, die signifikante Konsequenzen für die Langzeitwirksamkeit und Nachhaltigkeit der Sanierungslösung nach sich zieht. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Abdecksysteme für bergbauliche Objekte mit erhöhter Umweltradioaktivität vielfältige Funktionalitäten (Strahlenschutz, Wasserhaushalt, Erosionsschutz, Standsicherheit, Begrünbarkeit, Nachnutzung) über lange Zeiträume erfüllen müssen.
(Auszug aus dem Inhalt der Schriftenreihe)